Base-Jumping

Nicht zu Verwechseln mit dem Bungee-Jumping, geht es beim Base-Jumping darum, mit einem Fallschirm von festen Objekten zu springen. Dies sind zumeist Gebäude, Sendemasten, Brücken oder Felsen. Die Sprunghöhe ist dabei wesentlich niedriger als bei einem Sprung aus dem Flugzeug. Daher ist das Base-Jumping besonders riskant. Oftmals gibt es auch keinen Reservefallschirm, da nicht genug Zeit bleiben würde, den Schirm zu öffnen. In einigen Ländern ist das Objektspringen verboten, während es in der Schweiz, Frankreich, Italien und Norwegen an bekannten Felsen erlaubt ist. Es gab auch schon Sprünge vom World Trade Center (Owen Quinn, 1975), dem Eiffelturm (Johan Vervoort, 2006) und dem Münchner Olympiaturm (Rainer Nowak, 1984). Den bisher niedrigsten Sprung innerhalb eines Gebäudes beging Russell Powell 1990, als er von einer Höhe von etwa 31 Metern in der St. Paul's Cathedral sprang.

Base-Jumping

Beliebte Absprungsorte

Sehr beliebt bei Base-Jumpern sind ‚The Nose'und ‚La Mousse' im Lauterbrunnental in der Schweiz. Dort finden jährlich etwa 10.000 Sprünge statt, dort kamen jedoch auch schon 19 Springer ums Leben. In den USA findet an jedem dritten Sonntag im Oktober in Fayetteville (West Virginia) an der New River Gorge Bridge der ‚Bridge Day' statt. Dazu wird die Brücke den ganzen Tag lang für Autofahrer gesperrt und für Base-Jumper und Abseilvorführungen freigegeben. Bis zu 80.000 Zuschauer sehen sich dieses Spektakel Jahr für Jahr an. Aber auch bei Sprüngen von dieser Brücke kam es bereits zu tödlichen Unfällen, zuletzt 2006