Canyoning
Einer der gefährlichsten und extremsten, aber auch interessantesten und abwechslungsreichsten Sportarten ist das Canyoning.
Dabei geht es darum, in sogenannte Canyons zu gelangen. Dies geschieht von oben nach unten durch Abseilen, Abklettern, Rutschen, Springen, Schwimmen oder Tauchen, je nach Lage und Größe des Canyons. Unter einem Canyon versteht man eine Schlucht, die durch jahrelange Erosionsprozesse entsteht und oft aus Sandstein oder Granit besteht.
Diese Sportart hat ihren Ursprung in Spanien und Südfrankreich und ist mittlerweile in ganz Europa und den USA (dort heißt es allerdings ‚Canyoneering') eine beliebte Freizeitaktivität geworden. Dabei wird jedoch oft die Kraft des Wassers unterschätzt oder es werden Alleingänge unternommen, weswegen es auch heute noch zu tödlichen Unfällen führen kann.
Mit der richtigen Schutzausrüstung und bei Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften kann man beim Canyoning jedoch eine neue Seite der Natur entdecken, zu denen man sonst niemals gelangen würde, und sich dabei je nach Tour 2-8
Canyoning-Touren
Canyoning-Touren gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und an vielen verschiedenen Gebieten. Wer in der Nähe bleiben möchte, für den bieten Deutschland, Österreich und die Schweiz viele Möglichkeiten zum Canyoning. Wer es südlicher und wärmer mag, sollte es einmal im slovenischen Socatal in mediterranem Ambiente probieren. Die Tour ‚Fratarica' bietet dort neben vielen Sprung- und Schwimmpassagen einen 50 Meter hohen Wasserfall, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Canyoning am Gardasee gilt ebenfalls als ein ‚Muss' für Canyoning- und Abenteuerbegeisterte. Die tiefen, eingeschnittenen Schluchten sind abgesehen vom Gardasee nur noch in den Pyrenäen und in Frankreich zu finden.